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Herausforderung Alpencross 2018

„Wir haben es geschafft“ bebt es in uns, als wir das Ortseingangsschild von Riva passieren. Ein kleiner Traum wurde Wirklichkeit: Die Alpen per Mountainbike überqueren.

Sechs Tage geprägt von Anstrengungen, Teamgeist und einzigartigen Landschaftsbildern lagen hinter uns, als sich die körperliche und mentale Anspannung am Ufer des Gardasees schlagartig in wohlige Zufriedenheit auflöste.

Sechs Tage, das waren 13 Gipfel, 402 km und 13.600 Höhenmeter in nackten Zahlen. Aber auch Dauerregen, Kälte, urige Hütten und grandiose Bergpanoramen.

Gruppenfoto Bericht 1

Die Entscheidung, die Alpen mit dem Mountainbike zu überqueren, fiel bereits im Herbst letzten Jahres. Schnell standen die Teilnehmer fest. Diese waren: Uwe Fleing, Martin Hoffmann, Frank Nennstiel, Sebastian Hermes und Bastian Albers.

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Da wir keine vorgegebene Route nachfahren wollten, ging es den Winter über an die Planung der Strecke. Bei gemeinschaftlichen Treffen legten wir das beliebteste Ziel einer Alpenüberquerung, den Gardasee auch für unsere Tour als Ziel fest. Ebenfalls stand bereits fest, dass wir sechs Etappen auf dem Bike verbringen wollten. Nun begannen alle fünf Teilnehmer eine möglichst schöne Route zum Gardasee zusammenzustellen. Nach Begutachtung aller Strecken entschieden wir uns für eine Route mit dem Startort im österreichischen Pfunds in der Nähe des Reschenpasses.

 Ab dem Frühjahr traf sich die Truppe regelmäßig zu gemeinsamen Ausfahrten, um fleißig Trainingskilometer zu sammeln, damit die geplante Tour auch gemeistert werden konnte. Bevor es Ende August dann endlich losgehen sollte hatten alle ein gutes Fitnesslevel erreicht. Nun galt es noch die Packliste abzusprechen. Da wir alles, was wir mitnehmen im Rucksack jeden Meter mit uns führen galt es sich auf das Minimalste zu beschränken und gleichzeitig trotzdem auf Pannen oder Wetterkapriolen vorbereitet zu sein. Daher wurde das benötigte Werkzeug und die Ersatzteile auf alle Rücksäcke aufgeteilt. Somit waren wir so gut es ging für alle Eventualitäten vorbereitet.

Beim Start in Pfunds hatte somit jeder der fünf Biker einen Rucksack von ca. 7 kg auf den Rücken geschnallt. Der erste Teil der Strecke führte über viel befahrene Alpencross Routen durch die Val d‘Uina Schlucht ins Vinschgau und über den Ofenpass und den Lago di Fraele ins Biker Paradies nach Livigno.

 Weiter ging es abseits der bekannten Alpencross-Routen über Tirano, Breno nach Storo. Hier kamen wir wieder auf die bekannten Strecken, die uns auf den Tremalzo führten. Von hier folgte die legendäre Abfahrt nach Riva del Garda.

 Wie die einzelnen Etappen genau verliefen, ob der Wettergott es gut mit uns meinte und welche technischen Probleme wir lösen mussten erfahrt ihr in den nächsten Tagen hier.

 

Bis bald im Wald

Eure Alpencrosser

Schlagworte: Alpencross, Mountainbike, MTB, Radsport

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