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Mein Verein

TV Rönkhausen

1892 e.V.

Geschichte der Abteilung Tennis

Der Tennisverein Rönkhausen beruht auf einer Idee des Turnbruders Herbert Meyer, der im Jahr 1972 mit seiner "Vision" einen dorfeigenen Tennisclub zu gründen in die Jahreshauptversammlung des Turnvereins einzog. Dies geschah am 12. März 1972. Nur 3 Monate später, am 22. Juni des selben Jahres, nahmen bereits 56 Tennisinteressierte an der Gründungsversammlung teil.
Nachdem mit dem Vorstand des Turnvereins eine "lange(..) und lebhafte(..) Diskussion auf der Jahreshauptversammlung am 7. April 1973" (Rönkhausen: eine alte Bauerschaft im kurkölnischen Sauerland, S.574) bestritten wurde, gelang die Angliederung des Tennisvereins an den Rönkhauser Turnverein.


Nachdem der Tennisverein nun bereit war eine Tennisanlage zu errichten, wurden bei der Gemeinde Finnentrop, dem Kreis Olpe und der Bezirksregierung Arnsberg Anträge auf Zuschüsse für eben diesen Bau eingereicht.
Alle drei Ämter erwiesen sich als großzügig und so kam eine Summe von 46.ooo DM (23.519,43 Euro) zusammen, die sich aus folgenden Beträgen zusammensetzte:

- Geimeinde Finnentrop: 20.000 DM (10225,83 Euro)
- Kreis Olpe: 6.000 DM (3067,75 Euro)
- Regierung in Arnsberg: 20.000 DM (10225,83 Euro)

Die Zuschüsse lagen dem Verein am 30. August 1973 vor, jedoch fehlten für den Bau einer Tennisanlage mit 2 Hartgummiplätzen immer noch 32.000 DM. Dieser Betrag wurde zur Hälfte von den nun schon 120 Mitgliedern in Eigenleistung erbracht. Es entstanden aber noch zusätzliche Kosten für die Errichtung einer Zaunanlage in Höhe von 8.270 DM.
Der Auftrag für den Bau der Plätze erteilte der Tennisvorstand bereits am 18. Juni 1973 der Firma Möckel, sesshaft in Dortmund (Kostenvoranschlag: 77.641 DM).
Erst vier Jahre später, am 2. Juli 1977 wurde beim Sommerfest die "Einweihung des neuen Vereinsheims in Blockhausform gefeiert" (Chronik Rönkhausen).
Am 7. September 1979 fand die zweite außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Es wurde beschlossen die Tennisanlage um einen Platz zu erweitern, die vorhandenen Plätze in Aschenplätze umzubauen und eine Flutlichtanlage auf den oberen beiden Plätzen zu errichten.
Die Kosten für dieses Unterfangen sahen wie folgt aus:

- Gesamtbetrag: 105.000 DM (53.685,65 Euro)
- Zuschüsse: 48.000 DM (24.542 Euro)
- Eigenleistung: 23.500 DM (12.015,4 Euro)
- Eigenmittel: 33.000 DM (16.873 Euro)

Die neuen Anlagen waren 1980 errichtet und konnten nun auch feierlich eingeweiht werden.


Der erste Spatenstich wurde am 3. September 1973 getätigt. In einer nahezu rekordverdächtigen Bauzeit von nur 2 Monaten wurden die Plätze bereits am 3. November 1973 feierlich eingeweiht.






Der damalige erste Vorstand des Vereins stellte auch das Amt des Sportwarts zur Verfügung, welches Martin Dittmar, auch heute im Alter von 60 Jahren noch ein Verbandligaspieler, dankend antrat. Als späterer erster Trainer des Vereins half er den damaligen Tennisneulingen zu ersten Erfolgen. Zu dieser Zeit (1973/74) nahmen die Mitgliederzahlen schon erfreuliche Dimensionen von 91 männlichen und 50 weiblichen Spielern an.
Die Nachricht, dass sich nun im Glingetal in der Haardt eine neue Tennisanlage befände sprach sich schnell herum, und so kamen zu diesem Zeitpunkt bereits 38 Mitglieder aus Nachbarorten der Gemeinde.
Im Jahr 1975 fühlten sich die aktiven Mitglieder des Vereins geübt genug um die ersten Vereinsmeisterschafen ins Leben zu rufen. Es konnte sowohl im Einzelwettkampf wie auch in der Doppelkonkurenz angetreten werden.
1977 wird heute noch zu einem historischen Jahr gezählt, da die 1. Herrenmannschaft zum ersten Mal in die 1. Kreisklasse aufsteigt.
Bereits ein Jahr später ist die Tennisabteilung Rönkhausen für die Austragung der Gemeindemeisterschaften verantwortlich.
In den folgenden Jahren wurden unter anderem Wolfgang Simons, Ludger Rummel, Birgit Hoppe und Brunhilde Lechner zum Spieler des Jahres gekürt.

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